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In einer doppelblinden randomisierten kontrollierten Studie(1) haben Forscher aus Indien 60 Patienten eingeschlossen, die an Reizdarmsyndrom leiden. Sie wurden über einen Zeitraum von drei Monaten entweder mit einer individuellen homöopathischen Medikation oder einem Placebo behandelt. Dabei kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass die homöopathischen Arzneimittel signifikant besser als Placebo wirkten. Die Wissenschaftler sehen es als gerechtfertigt an, ihr Setting in weiteren Studien zu wiederholen, um die Ergebnisse zu bestätigen. Weil es sich um eine randomisierte kontrollierte Studie handelt, ist von einer minimierten Selektionsverzerrung auszugehen.
An der Studie nahmen Patienten mit Reizdarmsyndrom (ICD-10-CM K58.0) teil. Von 93 für die Studie ausgewählten Patienten erfüllten 60 die Zulassungskriterien und nahmen an der Studie teil. Soziodemographische Ausgangs- und Ergebnisdaten wurden erhoben und randomisiert. Die 60 Personen wurden auf die Verum- und die Placebo Gruppen aufgeteilt. Dabei zeigte sich, dass in der Homöopathie-Gruppe die Verbesserungen der Beschwerden in Verbindung mit dem Reizdarmsyndrom im Vergleich zur Placebo-Gruppe signifikant größer waren, mit mäßigen bis großen Effektstärken. Die Studie wurde am Mahesh Bhattacharyya Homoeopathic Medical College und Hospital (MBHMC&H), Govt. von Westbengalen, in Indien durchgeführt.
Das Reizdarmsyndrom zählt zu den häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen, die sich durch Bauchschmerzen, veränderte Stuhlgewohnheiten und das Fehlen nachweisbarer organischer Pathologien äußert. Es tritt in drei Erscheinungsformen auf: Als spastischer Dickdarm (chronische Bauchschmerzen und Verstopfung), abwechselnd Verstopfung und Durchfall sowie chronischer, schmerzfreier Durchfall.
(1) Aakash Deep Das, Shubhamoy Ghosh, Chithra Palanisamy, Nilanjana Guha, Sanjukta Mandal, Shukdeb Maiti, Arunava Nath, Navin Kumar Singh, Munmun Koley, Subhranil Saha (2022):
Efficacy of individualized homeopathic medicines in irritable bowel syndrome: A double-blind randomized, placebo-controlled trial. In EXPLORE 2022, ISSN 1550-8307, https://doi.org/10.1016/j.explore.2022.10.004, abgerufen am 21.12.2022.
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