Homöopathie gegen Erkältungen – Anwendung im Überblick

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Unter welchen Voraussetzungen können homöopathische Arzneimittel bei Erkältungen zum Einsatz kommen?

 

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – wenn es draußen kühler und die Tage länger werden breiten sich Erkältungen aus. Die Nase läuft, die Stimme wird heiser, der Kopf schmerzt und wir husten. Im Frühstadium einer Erkältung kann Homöopathie ein Fortschreiten verhindern und die Heilung beschleunigen. Wichtig bei der Anwendung von Homöopathie ist jedoch, bei länger anhaltenden Symptomen und schwerem Krankheitsgefühl einen Arzt aufzusuchen. Wenn wir von Erkältung sprechen, dann meinen wir meist eine akute Infektion der Nasenschleimhaut mit Rhino- oder Coronaviren. Erwachsene sind im Durchschnitt einmal jährlich betroffen, Kinder häufiger, weil ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgeprägt ist. Begleitend können Husten, Müdigkeit und Kopfschmerzen auftreten. Vor allem im beginnenden Krankheitsstadium können homöopathische Mittel gegen Erkältung die Symptomatik lindern und eventuell verhindern, dass die Krankheit ausbricht. Außerdem kann sie Symptome lindern, wenn eine Erkältung schon da ist.

 

Homöopathie zielt auf individuelle Symptomatik

 

Die Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln richtet sich nach den spezifischen Symptomen, die mit der Erkältung auftreten. Ob die Symptome plötzlich einsetzen, mit Schnupfen und Kopfschmerzen, häufigem Niesen und wässrigen Absonderungen aus der Nase. Ob es ein Kitzeln im Kehlkopf gibt oder ein wundes Gefühl der Nasenschleimhaut. Ob starkes Frieren und Schüttelfrost die Symptomatik kennzeichnen, der Husten trocken oder mit Schmerzen verbunden ist – homöopathische Arzneimittel gegen Erkältungen werden ganz spezifisch auf die jeweils individuelle Symptomatik hin ausgerichtet angewendet. Folglich kommt eine ganze Reihe von homöopathischen Arzneimitteln in Frage, die in unterschiedlichen Potenzen eingenommen werden können. Bei einer eigenständigen Anwendung von Homöopathie bei Erkältungen ist die Potenz D6 bis D12 empfehlenswert. Die Selbstbehandlung sollte so lange fortgesetzt werden, bis die Symptomatik vollständig verschwunden ist. Höhere Potenzen kommen in der Regel nur bei schwerwiegenderen Symptomatiken zum Einsatz und sollten nicht nach Rücksprache mit Arzt, Apotheker oder Therapeuten zum Einsatz kommen.

 

Bei schlimmeren Beschwerden nicht auf Homöopathie setzen, sondern Arzt aufsuchen

 

Grundsätzlich gilt, wenn weitere schwerwiegende Komplikationen zu einer einfachen Erkältung hinzutreten, wenn Mittelohr- oder Nasennebenhöhlen sowie Lungenentzündungen auftreten, spielen unter Umständen auch Bakterien eine Rolle. Bei Fieber, Ohrenschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, starkem Husten und Atemnot sollten Patienten unbedingt einen Arzt aufsuchen. Auch bei Babys und Kleinkindern ist es ratsam, frühzeitig in Kontakt mit dem Kinderarzt zu treten. Verschlimmert sich die Symptomatik, sollte Homöopathie allenfalls ergänzend und nach Rücksprache mit dem Arzt zum Einsatz kommen.

Homimed ist eine Informations- und Serviceplattform, die sich als Sprachrohr für die Homöopathie versteht.