Delegierte missachten Patientenwunsch nach Homöopathie

Patientenwünsche in der Homöopathie nicht berücksichtigt

Dr. med. Fred-Holger Ludwig: Homöopathie muss auch in Zukunft in ärztlicher Hand bleiben

Mit Besorgnis und Bedauern nimmt Dr. med. Fred-Holger Ludwig von homimed, Facharzt für Gynäkologie und Befürworter der ärztlichen Homöopathie, die Entscheidung des Landesärztetags Baden-Württemberg zur endgültigen Streichung der ärztlichen Weiterbildung in der bewährten Heilmethode zur Kenntnis. Demnach haben 52 der 31 Delegierten mehrheitlich dafür plädiert, die Homöopathie aus der ärztlichen Weiterbildungsordnung zu streichen.

„Defacto wird die Arbeit homöopathisch tätiger Ärztinnen und Ärzte erschwert“

„Die Landesärztekammer Baden-Württemberg setzt damit die fatale Entscheidungspraxis anderer Landesärztekammern fort, die sich meist knapp mehrheitlich gegen den Wunsch der Patientinnen und Patienten nach homöopathischen Behandlungsangeboten richtet und die Therapiefreiheit unterwandert. Defacto wird die Arbeit homöopathisch tätiger Ärztinnen und Ärzte damit deutlich erschwert und die Zukunft ihrer Praxen gefährdet. Denn wenn der homöopathisch gebildete, ärztliche Nachwuchs fehlt, ist der Fortbestand des Behandlungsangebots nicht mehr gesichert“, ordnet Ludwig die Entscheidung ein. Gleichzeitig sieht er damit die Patientensicherheit gefährdet, denn wenn das Angebot in ärztlicher Homöopathie ausstirbt, würden sich Patientinnen und Patienten zunehmend an ärztlich nicht-qualifizierte Heilpraktiker wenden.

Fatales Signal, das den Wunsch der Patientinnen und Patienten nach Homöopathie ignoriert

Faktisch gehe von diesem Beschluss ein falsches Signal aus. Die Evidenz homöopathischer Behandlung und der in zahlreichen Umfragen belegte Wunsch der Patientinnen und Patienten nach ärztlicher Homöopathie würden missachtet. Wie hoch die Zustimmung in der Bevölkerung für die Homöopathie ist, hatten zuletzt auch die Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zur Vorbereitung des Beschlusses des Landesärztetags gezeigt. Demnach hatten sich 90 Prozent der Eingaben im Rahmen dieses Verfahrens für die Homöopathie ausgesprochen. Darauf hatte Dr. med. Ludwig im Vorfeld der Entscheidung gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Netzwerks Pro Homöopathie aufmerksam gemacht. Zudem hatten sich über 100 Ärzte in einem Offenen Brief für die Beibehaltung der Homöopathie in der Weiterbildungsordnung ausgesprochen. „Würde wie in der Schweiz die Bevölkerung zur Rolle der Homöopathie im Gesundheitswesen befragt, würde die Antwort klar für die Heilmethode ausfallen. Denn viele Menschen habe positive Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht – und wer heilt, hat Recht“, erinnert Ludwig an die Bedeutung der Behandlungsmethode.

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Dr. med. Fred-Holger Ludwig

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