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Volksname: Sumpfporst / Wanzenkraut / Wilder Rosmarin
Familie: Ericaceae / Heidekrautgewächse
Herkunft: Nordhalbkugel
Weitere Vorkommen: Hochmoore in mittleren Breitengraden bis Subarktis
Botanik: immergrüner Strauch, bis ca. 1,5 Meter Höhe, 1,5 Meter Breite, weiße Blütendolden
Blütezeit: Mai bis Juli
Wesentliche Inhaltsstoffe: ätherische Öle (Ledol, Palustrol), Bitterstoffe, Flavonglykoside, Gerbstoffe
Rhododendron tomentosum, Syn. Ledum palustreL., gedeiht auf Moorböden, bevorzugt torfhaltig; harziger bis kampferartiger Duft, ätherische Öle haben leichte Giftwirkung, wurde zum Bierbrauen verwendet und volksmedizinisch bei Insektenbefall, Gelenkbeschwerden, Keuchhusten, Ausschlägen.
Der auf sauren, feuchten, kalkarmen Böden wachsende Sumpfporst wird nur von wenigen Tieren verzehrt und Insekten scheinen den aromatischen Strauch zu meiden; berauschende, leicht narkotisierende Wirkung frühzeitig zum Bier brauen genutzt.
Ledum war vermutlich nach der Eiszeit auf moorigen Böden weit verbreitet. Die Wikinger schätzten seine berauschende Wirkung. Naturvölker nutzten die harzig aromatische Pflanze zum Räuchern, Eskimos gießen sie als Tee auf. Die Naturheilkunde und Homöopathie schätzen die Triebspitzen im Einsatz u.a. bei Insektenbefall/-stichen, rheumatischen Beschwerden, Gicht, Atemwegserkrankungen und Gewebeschwächen.
Übergreifend erkennt die Homöopathie einen Effekt auf die Weichteile des Bewegungsapparates, die Gelenke und Knochen sowie einen Bezug zur Haut und dem Atmungsorgan. Zu den Einsatzgebieten zählen
– Insektenstiche
– entzündliche Hautverletzungen
– Rheuma
– Gicht
– Arthrose
– bronchiale Atemwegsbeschwerden
– Alkoholfolgen
Der charakteristische Ledum-Typ ist eher einzelgängerisch und frostig, friert schnell, verträgt aber Wärme nicht gut. Bereich um entzündliche Verletzungen kann sich kalt anfühlen. Beschwerden treten oft von unten nach oben und seitlich über Kreuz auf. Gemäß Ähnlichkeitsprinzip setzt Ledum einen Impuls bei Folgen von Alkoholkonsum, bei Atemwegsbeschwerden, Hautjucken. Verschlimmerung durch Bettwärme, warme Kleidung, Alkohol, Besserung durch kühle Anwendungen.
Globuli, Tabletten, Tinktur, Tropfen
Die Dosierung und Einnahme der homöopathischen Potenz richtet sich nach dem individuellen Beschwerdebild. Besonders bei Unklarheit, anhaltenden Problemen oder einer Verschlimmerung sollte ein kompetenter Arzt, Homöopath oder Heilpraktiker zurate gezogen werden.
Der Arzt oder Heilpraktiker wählt das Mittel nach dem genauen Beschwerdebild und dem Typ aus, typische Symptome geben weitere Anhaltspunkte. Halten Beschwerden bei Eigenmedikation an oder verschlimmern sich, ist stets ein Arzt aufzusuchen.
Kindern kann der Arzt oder Heilpraktiker Sumpfporst bei Keuchhusten und anderen spezifischen Problemen verordnen.
Erwachsene stimmen die Mittelwahl idealerweise mit dem Arzt oder Heilpraktiker ab.
Stich- und Bisswunden sowie entzündliche Hautprobleme und Beschwerden mit dem Bewegungsapparat können den Tierarzt oder Tierheilpraktiker zur Verordnung von Sumpfporst veranlassen.
Der Verzehr von (verarbeiteten) Pflanzenteilen kann einen leicht giftigen Effekt haben (Rausch, Narkotisierung), homöopathische Potenzen sind ungiftig.
Grundsätzlich geeignet, Diagnose durch Arzt immer ratsam.
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