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Volksname: Cevadillensamen, Läusesamen
Familie: Liliengewächse (Liliaceae, teils auch Melanthiaceae)
Herkunft: Mexiko, Mittel- und Südamerika
Weitere Vorkommen: bevorzugt in höheren Lagen, vor allem in tropischen Bergregionen
Botanik: Sabadilla ist eine krautige Pflanze mit schmalen, grasartigen Blättern. Die Blüten sind grünlich bis violett, die Fruchtkapseln enthalten die charakteristischen, braun-schwarzen Samen.
Blütezeit: Herbst
Wesentliche Inhaltsstoffe: Alkaloide (vor allem Veratrin, Cevadin, Sabadin), die in hoher Dosierung stark giftig wirken.
Sabadilla gehört zu den stark wirkenden Heilpflanzen, deren ursprüngliche Anwendung in der Volksmedizin durchaus riskant war. Schon die indigenen Völker Südamerikas setzten die Pflanze gegen Parasiten ein. Die Samen enthalten Alkaloide, die bei äußerlicher Anwendung Läuse abtöteten – daher der Name „Läusesamen“. Innerlich angewendet sind die Samen jedoch stark giftig. In potenzierter Form wird Sabadilla in der Homöopathie als wirksames Arzneimittel geschätzt, insbesondere bei Beschwerden der Atemwege und allergischen Reaktionen.
Homöopathisch aufbereitete Sabadilla-Samen sind als Globuli, Tabletten und Tropfen erhältlich. Sie werden häufig bei Heuschnupfen, Erkältungsneigung oder übermäßigem Niesen eingesetzt. Auch in homöopathischen Komplexmitteln gegen Allergien findet Sabadilla Anwendung.
Das Mittelbild von Sabadilla ist geprägt von Schleimhautreizungen, Niesanfällen und dem ständigen Gefühl einer verstopften Nase. Typische Symptome:
Sabadilla wird homöopathisch besonders empfohlen bei:
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Akute Symptome wie Niesanfälle oder Schleimfluss können sich bereits kurz nach der Einnahme bessern. Bei chronischen Beschwerden dauert die Wirkung länger.
Ja, Sabadilla wird zur der Selbstmedikation – wie auch andere homöopathische Arzneimittel – in der Potenz C12 empfohlen. Dennoch sollte die Anwendung bei Kindern oder chronischen Erkrankungen mit Fachleuten abgestimmt werden.
Homöopathische Arzneimittel gelten als gut verträglich. In Einzelfällen kann es zu einer kurzfristigen Erstreaktion kommen, die meist rasch abklingt. Bei Unsicherheit sollte die Einnahme überprüft und eine Fachperson konsultiert werden.
Wenn die Kopfschmerzen plötzlich sehr stark auftreten, länger anhalten oder von Symptomen wie Sehstörungen, Schwindel, Fieber oder Bewusstseinsveränderungen begleitet werden, ist eine sofortige ärztliche Abklärung erforderlich.
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